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| Hier der ganze Bericht. Quelle:www.rp-online.de |
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| Hier der ganze Bericht. Quelle:www.amateurkick.de |
Im kommenden Juni möchte der Präsident und Hauptsponsor des WSV Borussia (ehemals WSV), Friedhelm Runge zurücktreten. Aus diesem Grunde bekommt man am Zoo nun große Angstzustände, ob es in der bisherigen Form weitergehen kann oder der Fahrstuhl weiter nach unten geht. Seit ein paar Tagen wird daher auch wieder eine ganz üble Sau durchs Dorf getrieben, nämlich die, des Bergischen Großvereins, bestehend aus FC Remscheid, WSVB, Union Solingen und wer sich sonst noch alles daran beteiligen will. Bereits vor rund 15 bis 20 Jahren hatte Runge diese Idee schon einmal. Damals spielten Remscheid und Wuppertal noch höherklassig. Gott sei Dank verschwand dieser Gedanke aber recht schnell. Nun haben die Medien ein paar Funktionäre und die Industrie und Handelskammer diesen Gedanken wieder aufgegriffen. Ausgerechnet die IHK, die sonst regelmäßig durch Abwesenheit und Desinteresse glänzt, wenn es den Bergischen Vereinen schlecht geht. Auf einmal kommt diesen Kapitalisten in den Sinn, daß auch und gerade der Sport eine Region bekannt macht und evt. zu stärkeren Umsatz und Bekanntheit führt
Die Warheit ist jedoch, daß so ziemlich alle richtigen Fußball-Fans in Wuppertal, Remscheid und Solingen, diese Mörderfusion von ganzem Herzen ablehnen. Ein solcher Kunstverein, würde sämtliche Identifikation und Verbundenheit rauben. Im Grunde wäre es eine Zerstörung der eigentlichen Vereine und eine Neugründung eines Plastikvereins ohne Herz und Seele. Einzig neumodisches Eventpublikum würde angezogen werden. Aber haben die nicht schon genug Sportarten, die dem totalen Kommerz unterworfen wurden? Man gucke sich nur die deutschen Operettenligen im Basketball oder Eishockey an. Außerdem kommt dieses Publikum nur, wenn es sehr gut läuft und das ist auch bei einem Bergischen FC , FC Hügel oder wie man ihn auch immer nennt nicht gewährleistet, wohl eher unwahrscheinlich. Diesem Publikum werden auch kaum die Stadien gefallen. In Solingen stehen die Abrißbagger bald vor der Tribüne, die Bruchbude am Zoo besticht auch eher durch dilletantische Kosmetik, mit der Geld aus dem Fenster geworfen wird und das alte Stadion in Remscheid steht zwar noch, ist bei der Politik eventuell aber auch bald zum Einstampfen freigegeben. Die Stadt möchte dort einen großen Baumarkt haben.
Außerdem ist es im Sport nun einmal so, daß nicht jeder gewinnen kann. Sonst müßte die Bundesliga etwa 100 Teilnehmer haben. Auch wenn es häufig bitter ist. Bleiben wir doch lieber bei unseren Fußballvereinen, mit denen wir verwurzelt sind, als das wir uns diesen Seelenlosen Gleischaltungsversuchen ergeben. Sollten diese ganzen Komiker es versuchen unsere Vereine zu zerstören, so können sie sicher sein, daß aus allen drei Städten heftigster Widerstand zu erwarten ist.
Da sich die Fans aller drei Fußballvereine nicht mögen, wohl eher total ablehnen, mutet es gerade zu absurd an, sich einen Spieltag vorzustellen. Da müßte die Polizei jedesmal mit Großaufgebot auflaufen um die Heimfans zu trennen. Für die Auswärtigen müßte man dann erst noch einen Platz im Stadion finden. Das wird knapp.
Gegen die Zerstörung unseres Fußballs - Pro Heimatverein


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