Schon seit Jahrzehnten ist man es gewohnt, daß sich der DFB ziemlich wenig, bis gar nicht um Fans schert. Ausgenommen sind Überwachungsvereine und Geldmaschinen wie ein Fanclub powerd by Coca Cola. Man spürt förmlich, daß man es nicht gerne sieht, Fans aus Deutschland im Ausland zu haben. Jubelperser, Clowns und glattgebügelte Ja-Sager sind natürlich ausgenommen. Nun kann man dies bei Deutschland irgendwie nie so richtig verhindern. Wenigstens ein paar Fußballrebellen sind immer vor Ort. Deshalb geht man beim DFB gerne in die Verwirrungsstrategie. Besonders beliebt das Vorenthalten des Austragungsortes. Nicht selten, wird so lange wie möglich ein Staatsgeheimnis um Länderspiele und deren Austragungsorte gemacht. Letzter böser Zwischenfall, das ganz plötzlich vorgezogene Spiel gegen Israel in diesem Sommer.
Heute wird nun mal bekanntgegeben, daß unser Qualifikationsspiel in Kasachstan nach Almaty vergeben ist. Beim letzten mal waren wir in Astana. Hier sollten laut Informationen in Zukunft auch alle Länderspiele im extra neu gebauten Stadion stattfinden. Wahrscheinlich steht der Ort schon längere Zeit fest, doch erst jetzt wird er bekanntgegeben. Da Kasachstan nicht gerade um die Ecke liegt und auch von der Größe einige Kilometer anzubieten hat, fällt die Neuplanung etwas schwerer. Ohne zu vergessen, daß einmal wieder neue Extrakosten auf den treuen Fußballfreund zukommen.
Wer weiß? Vielleicht wird in einer Woche schon wieder umdisponiert und wir spielen in einem vorher noch nie gehörten Ort?
Der DFB war bis wenige Tage vor Anpfiff nicht in der Lage, offiziell bekanntzugeben, daß unser Qualispiel in Österreich in Wien angepfiffen wird. Gegen Irland in Dublin ist auch erst einen Monat vor Beginn des Spiels für die Fans abgesegnet worden. In welcher Stadt auf den Färöer Inseln wird gespielt? Bis heute steht nach DFB Info immer noch nichts fest, dabei gibt es auf der ganzen Insel nur ein Stadion, welches überhaupt in Frage kommt.
 |
| Quelle:www.dfb.de |
Geht es um aufgebauschte Panik über Fankurven, dann ist der DFB ganz vorne dabei. Noch viel weiter vorne ist man, wenn rote Karten gegen Rechts oder Aufrufe gegen Pyro und Rechts oder Integrationsspieltage gegen Rechts oder vielleicht einfach nur so gegen Rechts Propaganda gemacht wird. In der heutigen Zeit ein sich dauernd wiederkehrender Zustand. Wichtig ist eine gleichgeschaltetet Oberbetroffenheit.
Der richtige Fußball-Fan spielt da kaum eine Rolle. Bei all den Lippenbekentnissen ist lediglich das karnevalistiche Beiwerk und das teure Bratwurstessen gegen Rechts geduldet. Ansonsten reicht es noch nicht einmal zu einer rechtzeitigen und zuverläßigen Terminangabe.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen