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Donnerstag, 3. Juli 2014
Im Wirrwar
Von Porto Alegre mit dem Flieger in Rio de Janeiro angekommen. Ziemlich holpriger Flug. Die naechsten beiden Naechte verbringe ich in Buzius. Das ist ein Kuestenort etwa 150 Kilometer von Rio entfernt. Barz und Zoni sind schon da. Ich musste nun erstmal vom Flughafen zum Busbahnhof fahren, wo die Dinger (Busse) abgehen. Leider habe ich erst einen Bus ab 21:03 Uhr bekommen. Zurueck wollte ich am 04.07 um 06:00 Uhr mit den anderen. Doch auch da komme ich erst um 07:00 Uhr weg. Da muss das neue Einchecken ins Hotel und die Abfahrt zum Stadion ziemlich schnell ueber die Buehne gehen. Dank der beschissenen Anstosszeiten von 13:00 Uhr ist man da jedesmal im Stress. FuckFifa hat es aus Kommerzgruenden so gewollt. Das taegliche Verkehrschaos und die sonstige schlechte Organisation von FuckFifa selbst, wurde nicht beachtet.
Jetzt sitze ich hier im totalen Trubel am Busbahnhof rum und habe wenigstens noch einen Platz in einem Internetcafe gefunden. Leider spricht hier kaum jemand englisch geschweige den deutsch. Auch sonst fehlt es oft am Verstaendnis. Die bloede Kuh am Schalter der Internetbutze hier war auch nicht in der Lage mein Gepaeck kurz aufzubewahren und mir den Rechner so einzurichten, dass er laeuft. Da musste ein Argentiner oder aehnliches helfen. Bloede Ziege!!!
Nun sitze ich in dem Irrenhaus noch eine Stunde am Internet und werde danach noch schnell ein Bier trinken, ehe es weiter zum Bus geht.
Na ja, was soll man ueber dieses Land sagen. Es gibt Positives und Negatives. Ein echtes Schwellenland, nicht total asozial aber in vielen Bereichen eher Afrikanischer Standard. Haengt auch ganz davon ab, in welchem Gebiet man sich gerade befindet und an welche Leute man geraet.
In Recife hatte ich in leichter Beschwippstheit einen Taxifahrer, der mich an die falsche Adresse meiner Privatunterkunft brachte. Ich hatte auch keine Adresse mehr am Mann und alles sah so gleich aus. Einzige Chance, ueber mein Telefon ans Internet zu kommen und dort die Adresse nachzusehen. Zum Glueck fand ich in der Naehe so etwas wie einen Jugendclub. Zuerst nette Menschen, die mir helfen wollten aber auch nicht richtig weiter kamen. Dann bemerkten sie, dass ich ein Alehmanos bin und holten einen Jungen her, der perfekt deutsch sprach. Was fuer ein Glueck! Er und ein anderer lotsten mich dann zu meiner Mama und ich war ihnen sehr dankbar!
Weiter....immer weiter!!!!!
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