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Mittwoch, 29. Juni 2016
Wieder nach Lille
Mit dem Zug nach Düsseldorf und danach mit dem Auto durch die Niederlande und Belgien nach Frankreich. In Belgien gab es leider einen längeren Aufenthalt an einer Raststätte, da Wackel seinen Drang nach Bier und Urinablassen nicht zurückhalten konnte und beim parken, dem Nachbarwagen eine kleine Delle zufügte. Der rief die Polizei und das dauerte seine Zeit. Trotzdem waren wir gut in der Zeit in Lille. In der Nähe des Bahnhofs, konnten die Voucher umgetauscht werden. Verlief alles vollkommen problemlos. Kein Vergleich zu z.B. Warschau 2012. Die Kneipen am Bahnhof waren voll mit deutschen Fans. Auch diverse Hooligans trieben sich dort rum. Slowaken habe ich nur wenige gesehen. Das Wetter mal wieder sehr mittelmaessig. Immer wieder Regenschauer. Am Stadion musste ich mich von Christina trennen, da sie keine Karte hatte. Als ich ins Stadion wollte, fingen die Ordner an meine Fahne mit mehreren Leuten eingehend zu untersuchen. Ich hatte ja schon getankt und fand das sehr laecherlich. Dass lies ich sie auch wissen. So kam es zum Wortgefecht und man verweigerte mir den Zugang. Angeblich soll die Fahne zu rechtsradikal gewesen sein. Es handelte sich hier um eine normale kleine Deutschlandfahne mit meinem Stadtnamen unten. Also wirklich unglaublich!!!! Ich beschimpfte die Ochsen und verschwand fluchend in die naechsten Kneipen.. Dort traf ich auch Christina wieder. Bis nach dem Spiel tranke ich Bier und irgendwann fuhren wir dann mit dem teuren Taxi zu unserem Hotel. Das Bier und die Wut hatten bei mir mittlerweile auch Spuren hinterlassen, sodass ich nicht mehr allzuviel weiss. Am naechsten Morgen hatte ich dementsprechend, bei der Rueckfahrt Kopfschmerzen. Nun geht es zum Viertelfinale nach Bordeaux. Was anderes. Ich frage mich, was mit dem Blog hier los ist. Ich habe, ohne es zu wollen, amerikanische Tastatur und finde daher manche Buchstaben nicht mehr. Das ist doch bloed! Zum Glueck weiss ich noch y gleich z und z gleich y. Unter diesen Voraussetzungen vergeht mir erstmal die Lust weiterzuschreiben.
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